Über den Autor unseres Verlagsprogramms, Karlheinz M. Weiß

Unterrichtstätigkeit

Musik- und Deutschlehrer am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt (Gymn.Professor),

Fachberater des Oberschulamts Karlsruhe, Mitglied des Beraterkreises des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Leiter und Hauptreferent des Arbeitskreises Klassenmusizieren

  

Unterrichtswerke
tutti

Lehr- und Lernprogramm zur handlungsorientierten Vermittlung der allgemeinen Musiklehre und der musikalischen Grundausbildung an Gymnasien und Realschulen, jugend und musik, Rastatt

OMNIBUS
Lehr- und Lernprogramm und methodisch angeordnete Materialsammlung für die musikalische Grundausbildung in der Grundschule (auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte), jugend und musik, Rastatt

QUINTETT
Lehr- und Lernprogramm und methodisch angeordnete Materialsammlung zur Vermittlung musikalischer Handlungskompetenz an weiterführenden Schulen, jugend und musik, Rastatt

colla parte-Reihe
Materialsammlung für das Zusammenspiel integrierter Streicher-Anfängergruppen mit dem Monochord-Ensemble der Klasse, jugend und musik, Rastatt.

musikpraktikum
Musikalische Grundausbildung an Gymnasien und Realschulen, Möseler-Verlag, Wolfenbüttel und Zürich

Band 1, für Klasse 5 (M 52.061), Band 2 für die Klassen 6 und 7 (M 52.062)

Basisinstrumente: Blockflöte und Trommel

Das Steckbund-Monochord im Klassenunterricht 1988/902
Verlag jugend und musik, Rastatt, (vergriffen).

Artikel
u.a.
Instrumentales Musizieren mit der ganzen Klasse im Kongressbericht der Bundesschulmusikwoche Karlsruhe 1978, S. 92 ff. (Schott, Mainz), „Spaß bei Saite“, Klassenmusizieren auf Steckbund-Monochorden im Kongressbericht der Bundesschulmusik-woche Koblenz 2000, S. 285 ff. (Schott, Mainz). Klassik mit der Klasse, Klassenmusizieren auf Steckbund-Monochorden, im Kongressbericht der Bundesschulmusikwoche Halle 2002 (Schott, Mainz, CD und VDS-Internet-Veröffentlichung), Klassenmusizieren als Unterrichtsprinzip für den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen - ein Werkstattbericht - in der Reihe 'Ideen und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht', Heft 20, des Landesverbandes Baden-Württemberg im Verband Deutscher Schulmusiker e.V., Heft 20 (2000), sowie verschiedene Artikel zum Thema Klassenmusizieren in Fachzeitschriften MUSIK UND BILDUNG, "Musik in der Schule" , "Musik im Unterricht", "Neue Berliner Musikzeitung", Raabits Musik.

Kursleiter-, Referenten- bzw. Lehrtätigkeit
Akademien
: Staatliche Akademie Comburg, Bundesakademie Trossingen, Hessisches Institut für Lehrerfortbildung (HILF), Kassel, Staatliches Institut für Lehrerfort- und weiterbildung (SIL) Speyer und Saarburg, Staatliche Akademie Dillingen, Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg, Ochsenhausen;

Musikhochschulen : Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart;
Studienseminare
: Heidelberg, Heilbronn, Rottweil, Stuttgart und Freiburg;

Pädagogische Hochschule
: Freiburg

Bundesschulmusikwochen
: 1976 (Karlsruhe), 1984 (Karlsruhe) und 1986 (Ludwigshafen); 2000 (Koblenz), 2002 (Halle).

VDS-Landeskongresse Baden-Württemberg
: 1993 (Freiburg), 1995 (Karlsruhe), 1997 (Stuttgart), 1999 (Weingarten)

VDS bez. AfS-Regionaltagungen
: u.a. in Hamburg, Berlin, Rostock, Forbach, Stuttgart

Lehrerfortbildungskurse :
der GEW Nordbaden: Bad Herrenalb; Neckarelz
des Arbeitskreises Klassenmusizieren in Solingen, Hilden, Heidelberg, Rotenberg, Rinteln, Balingen; Ravensburg, Freiburg, Soest, Karlsruhe, Witten (Institut für Waldorfpädagogik), Herxheim, Stuttgart

Musikschule:
Gründung und Leitung der Städtischen Musikschule RASTATT (1974 - 1981), [dort: Orchesterleitung, Cembalo- sowie Bratschen- und Viola da gamba-Klasse]

Instrumentenbau
Entwicklung schulgeeigneter Musikinstrumente (Muschka-Gitarre, Stabrassel, Holzbongo, Bordun-Monochord, u.a.), insbesondere des Steckbund-Monochords (s. Neues MGG, Artikel Monochord)


Über das Steckbund-Monochord

Das Steckbund-Monochord wurde von Karlheinz M. Weiß in den frühen 1980er Jahren aus dem Dulcimer entwickelt, der auf das von Michael Praetorius beschriebene Scheitholt (Sytagma musicum II, 1618 f.) zurückgeht und in den 1960er Jahren als Folklore-Instrument aus Amerika nach Europa zurückgekehrt war.
Das Griffbrett, das durch bewegliche, im Halbtonabstand einsteckbare Bünde das Abgreifen der chromatischen Töne in temperierter Stimmung über eineinhalb Oktaven erlaubt, erhielt 1989 das Deutsche Bundespatent (Nr. 37 05 625).

Die schwingende Saitenlänge (Mensur) beträgt 660 mm.

Der Corpus (Sopran und Tenor: ca. 75 x 13,5 x 4,8 cm, Bass: ca. 85,5 x 27,7 x 10,2) besteht aus einem Zargenkranz aus Ahorn sowie Boden und Decke aus Birkensperrholz.

Das Instrument wurde zunächst in zwei Stimmlagen, Sopran (c1 - g2) und Tenor (c - g1) gebaut. 1990 kam das Bass-Monochord (C - g) hinzu, so dass sich der Tonumfang des Monochord-Stimmwerks auf dreieinhalb Oktaven erweiterte.

Für alle Stimmlagen wird das gleiche Griffbrett verwendet, so dass die Tonabstände in allen Stimmlagen gleich groß sind.

1998 wurde das einsteckbare Notentablett für DIN A 4-Notenblätter im Hoch- oder Querformat entwickelt.

Mit den Steckbünden kann in temperierter Stimmung musiziert werden. Darüber hinaus erlauben die im Jahr 2002 entwickelten Gleitbünde das Musizieren in alten Stimmungen (pythagoräisch, rein, mitteltönig usw.) sowie in außereuropäischen Skalen (Slendro, Pelog usw.). Die Gleitbünde können gleitend - auf dem Griffbrett "reitend" - verschoben und seitlich am Griffbrett fixiert werden und ermöglichen daher millimetergenaue selbstdefinierte Mensurabstände.


Über die Hersteller

Das Monochord wird in einer Werkstätte der Deutschen Lebenshilfe von Behinderten in Bruchsal hergestellt. Das Griffbrett wird auf einer CNC-Maschine gefertigt. Die Endmontage erfolgt in unserer Werkstatt in Rastatt.
Die Steckbünde(aus Delrin) und die Gleitbünde (aus Edelstahl) werden in Rastatt, die Saiten (Stahl mit Kunststoffbeschichtung [Sopran] und Stahl mit Kupfer/Silberwicklung [Tenor und Bass]) wie auch die Mechaniken werden in Bubenreut (bei Erlangen) eigens für dieses Instrument hergestellt. Das besonders abgelagerte und getrocknete Holz (Weißbuche) für das Griffbrett wird von der Fa. Renner (Stuttgart/Odenheim) geliefert.


Verbreitung des Monochords

Das Instrument wird in ca 160 Schulen eingesetzt (Gymnasien, Real-, Haupt- und Grundschulen in Deutschland und Österreich, neuerdings auch an den Deutschen Schulen in Cuenca in Ecuador und in Mexico City sowie in Musik-, Blinden-, Sprachheil- und Behindertenschulen).
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